Farbe
Herzlich willkommen in der Schmerzpraxis Dr. med. J. Lutz
Gemeinsam aktiv gegen den Schmerz
Chronische Schmerzen lassen sich nur selten durch eine einzelne Behandlungsmethode lösen.
In unserer Praxis steht daher Ihre aktive Mitarbeit im Mittelpunkt. Wir begleiten Sie dabei, Ihren Körper besser verstehen zu lernen und neue Wege im Umgang mit Schmerzen zu finden.
Nach einer angepassten Diagnostik möchten wir Ihnen nach individueller Beratung mit bewährten Therapieansätzen und einem auf Sie zugeschnittenen multimodalen Programm mit gezielten Übungen helfen, selbst Schritt für Schritt Kontrolle und Lebensqualität zurückzugewinnen.
Mit welchen Beschwerden können Sie zu uns kommen?
Behandlungsschwerpunkte:
Rücken- und Kreuzschmerzen
Nacken-Schulter-Schmerzen
Neuropathische Schmerzen
Nervenschmerzen nach Verletzung
Fibromyalgie
Gesichtsschmerzen incl. Atypischer Gesichtsschmerz
Nervenschmerzen nach Bandscheibenvorfall (radikuläre Schmerzsyndrome)
Craniomandibuläre Dysfunktion
Kopfschmerzsyndrome (z. B. Migräne, Spannungskopfschmerz)
Ganzkörperschmerzen
Gelenkschmerzen
Handschmerzen
Fußschmerzen
Für Terminabsprachen rufen Sie uns bitte direkt zu den Öffnungszeiten der Praxis an.
Aktuelle Meldungen
Es sind keine Meldungen vorhanden.Team


Schwester Hannelore Siefke
Pain Nurse DSG

Sandra Bodenstein MFA

Sabrina Zimmermann Auszubildende MFA
Diagnostik

Erstgespräch zum Kennenlernen und zur Einschätzung der aktuellen Problematik
Auf der Startseite sind exemplarisch verschiedene Schmerzsyndrome genannt, die in dieser Praxis adressiert werden können. Die individuelle Schmerzproblematik jeder Patientin und jedes Patienten erfordert aber sowohl diagnostisch als auch therapeutisch genaue und spezielle auf jeden Patienten angepasste Abwägungen und Entscheidungen.
Für einen groben Überblick der Problematik und zum persönlichen Kennenlernen bieten wir jeder Patientin und jedem Patienten ein kurzes Erstgespräch an.
Was muss ich zum Erstgespräch mitbringen?
Überweisung (vom Hausarzt oder Facharzt)
Wichtige Vorbefunde und Berichte, welche die Schmerzproblematik betreffen könnten
CDs oder QR-Codes mit der letzten Bildgebung (Röntgen, CT, MRT)
Den ausgefüllten Deutschen Schmerzfragebogen (Download von dieser Webseite)
Bitte fragen Sie Ihren Hausarzt nach einem aktuellen Medikamentenplan mit QR-Code (BMP)
Gültige Chipkarte der Krankenkasse
Schmerzanalyse mit bewährten Instrumenten der Deutschen Schmerzgesellschaft
In vielen Fällen ist die Schmerzgeschichte chronischer Schmerzpatienten sehr lange und komplex. Um dieser Tatsache gerecht zu werden, wird unter Zuhilfenahme des bewährten Deutschen Schmerzfragebogens, einem Diagnose- und Dokumentationsinstrument der Deutschen Schmerzgesellschaft, jeder einzelne Fall ausführlich analysiert. Es wird außerdem eine ausführliche klinische körperliche Untersuchung durchgeführt.
Im Anschluss daran kann entscheiden werden, ob weitere Diagnostik notwendig wird. Zudem werden therapeutische Möglichkeiten besprochen, mit denen Einfluss auf das chronische Schmerzgeschehen genommen werden kann.
Das Ergebnis wird ausführlich und verständlich mit der Patientin bwz. dem Patienten besprochen, dokumentiert, und in einem zusammenfassenden Bericht dem überweisenden Arzt übermittelt.
Ein wesentlicher Bestandteil der Schmerzanalyse ist die Neubewertung der bisherigen Schmerzmedikation und Einschätzung deren Auswirkung auf das momentane Schmerzgeschehen. In einem weiteren Schritt findet dann eine gemeinsame Planung eventuell notwendiger Anpassungen, wie Umstellungen, Reduktion bis hin zum Medikamentenentzug statt.
Ausführliche körperliche Untersuchung:
Bildgebungen, wie z.B. Röntgenaufnahmen, Kernspintomogramme (MRTs) oder Computertomogramme (CTs) ersetzen nicht eine körperliche klinische Untersuchung durch die Ärztin/den Arzt. Bildgebungen müssen in Verbindung mit der körperlichen Untersuchung bewertet werden. Dann erst ist es sinnvoll, weitere diagnostische oder dann therapeutische Entscheidungen zu treffen.

Spezielle Diagnostik
Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) – sinnvoll ergänzen, was wirkt
4D-Wirbelsäulenvermessung
Die 4D-Wirbelsäulenvermessung bzw. Rasterstereographie ist ein optisches Verfahren zur Vermessung und Analyse der Rückenform. Sie wurde für die biomechanische Untersuchung der Wirbelsäule entwickelt und liefert eine dreidimensionale Rekonstruktion der Rückenoberfläche mit indirekter Rekonstruktion des Wirbelsäulenverlaufs (4D), ein Modell der Wirbelsäulenkurve sowie Informationen über die Stellung des Beckens und der Beinlängen.
Diese Eigenschaften machen sie in besonderer Weise geeignet für Funktionsuntersuchungen, bei denen durch stetige Haltungsänderungen (Fehlhaltungen) funktionale Veränderungen und Rückenschmerzen verursacht werden.
Pedoscan zur statischen und dynamischen Fußdruckmessung
Bei der Fußdruckmessung werden, die beim Stehen oder Gehen auf den Fuß einwirkenden Kräfte durch eine drucksensible Messplatte erfasst und von einer speziellen Analyse-Software grafisch dargestellt. In kurzer Zeit erhält man aussagekräftige Informationen über die Druckbelastung, die auf die Füße einwirkt. Auf diese Weise können Fehlbelastungen des Fußes identifiziert und durch entsprechende Behandlungen, wie z. B. Schuh Veränderungen, Einlagenversorgungen oder spezielle Trainingsmethoden, korrigiert werden.

Atmungsanalyse und Atemtechnik
Eine gute und entspannte Atmung ist lebenswichtig und kann eine große Hilfe bei der Behandlung von Schmerzen sein. Erfahrungsgemäß findet die Atmung bei Schmerzen zu wenig Beachtung. Patienten mit chronischen Schmerzen neigen eher zu einer höheren Atemfrequenz (chronische Hyperventilation) und können damit Beschwerden aufrechterhalten oder gar verstärken.
Bei der Atmungsanalyse wird mittels einer Ausatemgasmessung und eines spezifischen Fragebogens die momentane Atmung analysiert und mit einer einfachen Atemtechnik eine Normalisierung der Atmung angeleitet
Morbus Sudeck
Vegetative Analytik bei Morbus Sudeck CRPS I und II
Thermacam-Untersuchung bei Morbus Sudeck CRPS I und II
Allgemeine Hinweise zu Leistungen der Krankenkassen und individuelle Gesundheitsleistungen (IGel)
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Untersuchungen und Behandlungen ihrer versicherten Mitglieder. Es gibt aber auch medizinische Leistungen, die von der Krankenkasse nicht erstattet werden. Dazu zählen in unserer Praxis unter anderem die
Stoßwellentherapie,
Ohr-Akupunktur nach Nogier
4-D-Wirbelsäulenanalyse.
Teile der speziellen Diagnostik bei Morbus Sudeck, CRPS (Complexes Regionales Schmerzsyndrom)
Diese Leistungen werden in Fachkreisen "Individuelle Gesundheitsleistungen", kurz IGeL, genannt. Patientinnen und Patienten müssen dafür die Kosten selbst übernehmen.
Wir informieren Sie ausführlich und transparent zu den jeweiligen Kostensätzen.
Nähere Informationen zu privaten Leistungen finden Sie auf der Internetseite der Kassenärztliche Bundesvereinigung
Therapie
Hilfe zur Selbsthilfe - Ihr Weg zur Eigenkompetenz
Jede erfolgreiche Schmerztherapie basiert auf dem Wissen, der Eigeninitiative und Aktivität der Betroffenen. Deshalb vermitteln wir Ihnen nicht nur Behandlungsmethoden, sondern auch Strategien für den Alltag – von gezielten Bewegungsübungen über Stressbewältigung bis hin zu Techniken zur Achtsamkeit im Umgang mit Schmerzsignalen.
Unser Ziel ist, dass Sie verstehen, was in Ihrem Körper passiert – und lernen, selbst aktiv gegenzusteuern.
Ambulantes multimodales Schmerztherapieprogramm
Es kommen Anwendungen mit verschiedenen Wirkmechanismen gleichzeitig zum Einsatz. Dazu zählen physiotherapeutisch übende und vegetativ stabilisierende Maßnahmen (Z.B. Kälteanwendungen – „Kryotherapie“, Atemtechniken, Elektrotherapie). Zur Unterstützung des Therapieprogramms werden gegebenenfalls auch Schmerzmedikamente verschrieben. Prinzipiell werden bisher angewandte Schmerzmittel überprüft und deren Indikation ausführlich mit unseren Patienten besprochen.
Kryotherapie
Bei einer Kältetherapie kommt es nach einer kurzen Minderdurchblutung zur einer Mehrdurchblutung des Gewebes und dies führt mit der Zeit zu einer muskulären Entspannung.
Weiterhin kann durch den Kältereiz über physiologische Mechanismen eine Verlangsamung der Schmerzweiterleitung und damit eine Linderung erreicht werden.
Neben einer möglichen Kältetherapie mit Cryoflow, vermitteln wir Kältetechniken für eine eigenaktive Anwendung zuhause im Alltag.
Spezialisierte TENS-Anwendungsanleitung
Elekrotherapie in Form der Anwendung Transkutaner Elektrischer Nervenstimulation (TENS) ist mittlerweile vielen Patienten bekannt. Es ist ein wichtiges ergänzendes Verfahren in multimodalen Schmerztherapieansätzen. Allerdings sind für eine sinngerechte und damit auch erfolgversprechende Anwendung eine individuelle Anpassung und Schulung notwendig.
Diese erfolgt in unserer Praxis von erfahrenen Schwestern
Stoßwellentherapie
Die Stoßwellentherapie nutzt gebündelte Druckwellen, um Heilungsprozesse im Gewebe gezielt anzuregen. Sie wird insbesondere bei Fersensporn, Sehnenansatzbeschwerden und schmerzhaften Muskeltriggerpunkten eingesetzt. Durch die Aktivierung der Durchblutung und Stoffwechselvorgänge können Schmerzen gelindert und die Regeneration gefördert werden. Die Behandlung unterstützt die natürliche Heilung ohne operative Eingriffe.
Akupunktur nach Nogier
Die Ohrakupunktur nach Nogier versteht das Ohr als Spiegel des gesamten Körpers. Durch gezielte Stimulation bestimmter Punkte am Ohr können Schmerzen und funktionelle Störungen positiv beeinflusst werden. Die Behandlung unterstützt die körpereigenen Regulations- und Selbstheilungskräfte. Sie wird oft ergänzend eingesetzt, um das körperliche und seelische Gleichgewicht zu fördern.
Neuraltherapie
Die Neuraltherapie nutzt gezielte Injektionen eines örtlichen Betäubungsmittels, um gestörte Regelkreise im Körper zu harmonisieren. Durch die Behandlung können Schmerzen gelindert und chronische Entzündungsprozesse positiv beeinflusst werden. Ziel ist es, das vegetative Nervensystem zu regulieren und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Sie wird häufig ergänzend eingesetzt, um funktionelle Beschwerden ganzheitlich zu behandeln.
Kontakt
Für Terminabsprachen rufen Sie uns gerne direkt an. Dies betrifft auch Terminabsagen. Sie erreichen uns zu den Öffnungszeiten der Praxis.
Telefon: (03643) 9000402
Fax: 03643 9000412
E-Mail:
Adresse: Straßburger Platz 5, 99427 Weimar
Uns erreichen Sie mit dem Bus:
Linie 3 oder Linie 7
Haltestelle „Kaunaser Straße“
2 min Fußweg bis Strassburger Platz 5
oder mit der Bahn:
Weimar Hauptbahnhof —> RB 26 —> Ausstieg „Weimar West“
—> weiter zu Fuß über Zebrastreifen —> Prager Straße —> Strassburger Platz 5
5 Min Fußweg bis Straßburger Platz 5